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Vorteile einer Ventilkonfiguration
- vollständig selbstentleerend
- minimierter Totraum
- weniger Oberflächenkontakt und Volumenverzögerung des Mediums
- kompakte Bauweise
- geringere Anzahl von Schweißnähten
- vorgefertigte Montageeinheiten für den Anlagenbau
Ventilkonfigurationen verbessern die Eigenschaften beim Betreiben von aseptischen Anlagen und setzen die Forderungen gemäß cGMP nach geringeren Toträumen um. Bei den Konfigurationen können zwei oder mehrere Ventilkörper verschweißt und alle Nennweiten können kombiniert werden.
Die Schweißnaht ist zugänglich und wird gemäß der Oberflächenspezifikation poliert und zu 100% druckgeprüft. Des Weiteren stehen alle Anschlussvariationen wie Clamp, Verschraubung usw. zur Verfügung. Die Anwendung kann beliebig für Produkt-, Reinigungsmedium und Kondensatablass sein.
Beim Positionieren der Komponenten, dies können Ventilkörper oder Rohr mit Ventilkörper sein, ist darauf zu achten, dass die Konfiguration die Entleerung gewährleistet:
D-Rule
Mit der D-Rule wird nach ASME BPE der Totraum (Dead Leg) als Verhältnis zwischen B und D beschrieben. Diese Definition ist eine hilfreiche Größe, um den maximal zulässigen Totraum von zusammengesetzten Komponenten, die in aseptische Anlagen oder Anlagenteile mit hohen Anforderungen eingebaut werden, zu beschreiben. Der Totraum wird mit dem Maß B in mm als absoluter Wert der als Verhältnis B/D beschrieben.
Je nach Nennweitenkombination und der gegenseitigen Positionierung der Ventilkörper kann sich das Verhältnis zwischen 2 und 5 bewegen. Ist die D-Rule spezifiziert und können die Vorgaben mit der Schweißkonfiguration nicht eingehalten werden, bringt die Herstellung des Ventilkörpers als Mehrwegeventil die Lösung. Das Mehrwegeventil wird aus dem Vollen gefertigt.
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