Warum Aseptikventile? Drucken E-Mail

Der Aufbau besteht aus drei Komponenten: dem Ventilkörper, der Membrane und der Betätigung. Das Membranventil hat sich bei sterilen Prozessen aufgrund einzigartiger Merkmale durchgesetzt und gibt Raum für innovative, mit der Technik fortschreitende, mögliche Lösungen.

SED sieht den Schwerpunkt in der flexiblen Umsetzung von nutzbringenden Entwicklungen, basierend auf den neuesten Anwendungsbezogenen Erkenntnissen, den gesetzten Standards von den Normungsorganisationen folgend und konform den Forderungen und Empfehlungen von Zulassungsbehörden.   

 
Allgemeine und SED spezifische Kriterien:
  • Zuverlässige Absperrung: Elastische Membrane, die über das Druckstück auf den Steg des Ventilkörpers gedrückt wird, garantiert eine zuverlässige blasenfreie Absperrung und eine nahezu abriebfreie Bewegung der Membrane
  • Selbstentleerend und ideal für CIP und SIP ohne Demontage oder sonstiges Handling
  • In-Line, einfache Wartung, Ventilkörper bleibt bei Wartungsarbeiten in der Leitung montiert
  • Vollständige Trennung des Produktbereichs durch die Arbeitsmembrane unabhängig vom Betriebszustand
  • Strömungsgerechte Konturen, glatte und durchgehend gleichmäßig hoch polierte Innenflächen verhindern Ansammlungen von Prozessmedium und Kontaminierung
  • Minimaler Oberflächenkontakt mit dem Prozessmedium. Nur zwei mediumsberührende Teile, die eindeutig definiert sind: Arbeitsmembrane und Ventilkörper
  • Beliebige Durchflussrichtung
  • Ventilkörperauskleidungen liegen auf der selben Mittelachse
  • Modulares Ventilsystem bezüglich unterschiedlicher Membranmaterialien und Nennweiten
 
 
Betriebsdruck bei fremdgesteuerten Antrieben (siehe Abbildung oben)
 
Die Angaben des maximal möglichen Betriebsdrucks beziehen sich in diesem Katalog immer auf einseitig anstehendes Medium bzw. einseitig anstehenden Betriebsdruck (Delta p= 100%). Einseitig anstehender Betriebsdruck entspricht der üblichen Anwendung. Sollte das Ventil gleichzeitig mit beidseitigem Druck belastet werden, z. B. durch einen wesentlich höher liegenden Behälter auf der einen und anstehendem Leitungsdruck auf der anderen Seite, darf die Summe der beiden Drücke den maximal möglichen Betriebsdruck nicht überschreiten, wenn eine zuverlässige Absperrung gewährleistet werden soll. Bei Drücken, die in der Summe höher liegen und dies bekannt ist, wird SED den Antrieb entsprechend auslegen.Bei Drücken, die in der Summe höher liegen, wenden Sie sich bezüglich des maximalen Betriebsdrucks oder der korrekten Auslegung direkt an SED oder einen unserer Vertriebsingenieure.